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Im Fokus: Spurenstoffe/ Mikroverunreinigungen

Negative Auswirkungen auf Gewässer

Aufgrund des zunehmenden analytischen Fortschritts ist ein Nachweis geringster Stoffkonzentrationen in der Umwelt, sogenannter Spurenstoffe, heute häufig ohne Probleme zu bewerkstelligen. Die manchmal auch als Mikroverunreinigungen bezeichneten Stoffe sind natürliche oder anthropogene Substanzen, welche bereits im ng/l-Bereich negative Wirkungen auf die aquatische Umwelt haben. Im besonderen Fokus stehen dabei Weichmacher, Pflanzenschutzmittel, Wirkstoffe von Human- und Tierarzneimitteln sowie Korrosionsschutzmittel. Ebenso sind Parametergruppen wie PFAS (PFC/PFT) und Süßstoffe zu nennen.

 

Der Einzug in die Gewässer erfolgt zum größten Teil über die Verwendung alltäglicher Produkte – nicht, wie oft angenommen, durch Chemieunfälle oder illegale Einleitungen. Die wirkenden Substanzen in Alltagsprodukten finden Ihren Weg in das Abwasser der jeweiligen kommunalen Kläranlagen, welche keinen oder einen nur unzureichenden Abbau (bzw. Rückhaltevermögen) gewährleisten können. Somit finden Spurenstoffe immer häufiger ihren Weg vom Oberflächengewässer in das Grund- bzw. auch Trinkwasser.

Weshalb ist eine Untersuchung auf entsprechende Parameter so wichtig?

Einige der Spurenstoffe wirken direkt schädlich und können bei Aufnahme über einen längeren Zeitraum hinweg zu chronischen Erkrankungen führen. Geschwächte Organismen (Mensch und aquatische Umwelt) sind entsprechend anfällig für negative Einflüsse. Neben den immer deutlicheren Auswirkungen steigt die Anzahl von Spurenstoffen immer mehr an.

Gesetzlicher Hintergrund

Seit dem Jahr 2000 ist die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Maßstab für die Gewährleistung eines „guten Zustandes“ der Oberflächengewässer. Hierbei spielt auch die chemische Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Deshalb wurden für einige Stoffe/Stoffgruppen, welche ein Risiko für die Umwelt darstellen, Umweltqualitätsnormen (UQN) festgelegt. Diese Normen beschreiben die jeweilige Stoffkonzentration, welche nicht überschritten werden darf. Bei Überschreitung gilt es Maßnahmen zur Verringerung des Stoffeintrags zu ergreifen.

AIR als Ihr zuverlässiger Analytikpartner

Die Analytik Institut Rietzler GmbH bietet Ihnen vor diesem Hintergrund ein großes Portfolio zur Untersuchung von Spurenstoffen/Mikroverunreinigungen. Das aktuelle Analysenspektrum bietet Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittel, Pharmaka (u.a. Hormone), Röntgenkontrastmittel, PFC/PFT (PFAS), Korrosionsinhibitoren sowie weitere Substanzgruppen.

Eine Aufstellung des derzeitigen Analysenspektrums von Spurenstoffparametern finden Sie >>> hier.

Die Umfänge werden stetig erweitert, sodass der aktuelle Stand gerne direkt abgefragt bzw. für Ihre Fragestellung ein passendes Untersuchungspaket erarbeitet werden kann.

Als direkter Ansprechpartner steht Ihnen hierfür unser Experte für Spurenstoffe, Herr Stephan Fahrmayr, zur Verfügung.

 

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