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Boden- und Bauschutthaufwerke

Neue Kriterien zur Beprobung, Untersuchung und Bewertung

Mit den beiden veröffentlichten Merkblättern

  • "Boden- und Bauschutthaufwerke - Beprobung, Untersuchung und Bewertung" und
  • "Entsorgung von mineralischen Abfällen aus Baumaßnahmen - Umgang mit Kleinmengen".

entschied sich das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) im April vergangenen Jahres die bisherigen Kriterien der Haufwerksuntersuchung zu erweitern.

Trennung unterschiedlich belasteten Materials

Um eine praxisorientierte und fachgerechte Ermittlung des Entsorgungsweges von Haufwerken zu ermöglichen, muss eine homogene Schadstoffverteilung gewährleistet werden können. Dies erfolgt durch Trennung unterschiedlich belasteten Materials. Ergebnis einer solchen Trennung kann die Reduzierung der zu analysierenden Laborproben sein.

Für Sie entstehen somit direkte Kostenvorteile in der Entsorgung.

Was müssen Sie beachten?

Für die Reduzierung der Laborprobenanzahl ist die Homogenitätseinschätzung des Probenehmers nicht mehr ausreichend. Vielmehr müssen von nun an bestimmte Kriterien allesamt erfüllt werden. Ansonsten muss nach aktueller Regelung die volle Laborprobenzahl nach LAGA PN98 untersucht werden.

 

Um Entsorgungsschwierigkeiten im Nachgang zu vermeiden, haben wir Ihnen alle notwendigen Kriterien und Unterlagen in diesem Informationsblatt zusammen-
gestellt. Falls Sie die nötigen Unterlagen nicht vorlegen können, aber dennoch eine Reduzierung der Probenzahl anstreben, empfehlen wir Ihnen dies vorab mit Ihrer zuständigen Behörde zu klären.

Sonderfall: Haufwerke aus mehreren Kleinmengen

Kleinmengen dürfen bis zu einer maximalen Haufwerksgröße von 500m³ vereinigt gelagert, beprobt und entsorgt werden, sofern sie der gleichen Abfallart entsprechen und keine Anhaltspunkte für eine höhere Bealstung vorliegen. Eine Reduzierung der Laborproben ist nicht möglich.

Sie haben noch Fragen?

Gerne stehe wir Ihnen bei Ihren Fragen zur fachgerechten und kostenminimierten Haufwerksentsorgung zur Seite. Ihr AIR-Ansprechpartner ist Stephan Fahrmayr.

Darüber hinaus arbeiten wir in unserem Firmenverbund eng mit dem Ingenieurbüro
R & H Umwelt GmbH zusammen, das für eine gutachterliche Beurteilung zur Verfügung steht.