Kühlwasser

Normgerecht und zielführend

Kühlwasser wird mit erheblichem Aufwand technisch aufbereitet. Die hygienische Überwachung startet mit der Gefährdungsbeurteilung durch eine sachkundige Person. Danach erfolgt die regelmäßige Kontrolle der hygienischen und chemisch-technischen Parameter mit interner Prozesskontrolle und externer Untersuchung.

 

Die VDI 2047 Bl. 2 unterscheidet für das Kreislaufwasser folgende Programme:

  • Regelmäßige mikrobiologische Laboruntersuchungen

    - Koloniezahl

    - Pseudomonas aeruginosa

    - Legionellen

  • Chemisch-physikalische Untersuchung

    - Korrosionsparameter

    - werkstoffspezifische Parameter

Extern ergänzt intern

Bei diesen Untersuchungen können die internen Kontrollen über Betriebsverfahren - z.B. Dip-Slides für die Keimzahluntersuchungen - erfolgen. Für die vierteljährlichen externen Laboruntersuchungen hingegen gelten nach VDI 2047 Bl. 2 strenge Voraussetzungen hinsichtlich der Qualifikation:

"Die regelmäßigen Laboruntersuchungen sollen nur durch, für die jeweiligen Untersuchungsverfahren nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten mikrobiologischen Labore mit mindestens Schutzstufe 2 nach BioStoffV vorgenommen werden. Die für die Untersuchungsstelle verantwortliche Person muss eine Erlaubnis nach § 44 Infektionsschutzgesetz besitzen." (Quelle: VDI 2047 Bl. 2)

Individuelle Lösungen gefragt

Jedes Kühlanlagensystem ist hinsichtlich seiner Funktionalität im Betriebsablauf verschieden. Die Untersuchuchungs- bzw. Messprogramme müssen je nach Fall spezifisch angepasst werden. Um aussagekräftige Messergebnisse zu erhalten ist daher eine intensiver Austausch zwischen Labor und Betreiber nötig. Der Komponente Beratung fällt an dieser Stelle eine entscheidende Bedeutung zu.